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Chiemgauer Geschichte

Frühzeit am Bergrand
Bronzezeit
Urnenfelderzeit
La-Tene-Zeit
Römerzeit
Die Baiern
Frankreich und frühes Mittelalter
Die Wittelsbacher
Oberbayern im 20. Jahrhundert

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Frühzeit am Bergrand

In der Altsteinzeit waren in unserem Land Gletseher, Flüsse, Seen, Sümpfe. Die Menschen kamen von Norden her nur bis in die Donauniederungen. Sie hausten in Höhlen etwa des Altmühltales und verließen ihre Jagdgebiete in der Nähe ihrer naturgegebenen Wohnhöhlen kaum.

Die Menschen der mittleren Steinzeit lebten bereits südlicher, im niederbayerischen Land, als Jäger und Sammler. Volksgruppen, die aus dem Südosten einwanderten, brachten Hausbau, Getreideanbau, Viehzucht, Erzeugung von Tongefäßen und neue Techniken der Steinbearbeitung. Damit wurden die Menschen in der Jungsteinzeit sesshaft. Sie siedelten nun auch in den fruchtbaren Lößgebieten und auf Uferhöhen des Alpenvorlandes.
Eine neue, wesentliche Änderung in den Lebensgewohnheiten brachte die Kenntnis des Ausschmelzens der Kupfererze und die Herstellung von Bronze, später durch die Verarbeitung des Eisens in der Hallstatt und in der La-Tene-Zeit und durch die Erzeugung von Salz. Mit dem Kupfererzabbau begann die Begehung und Besiedlung der Alpengebiete. Das Inntal und das Salzachtal gewannen an Bedeutung.

Als im Jahre 15 v. Chr. die Römer die Alpengebiete besetzten, wurde das Alpenvorland bis zur Donau römisches Reichsgebiet. Die römische Kultur und Zivilisation des Weltreichs löste großenteils die keltische Kultur ab.
Mit dem Abzug der römischen Truppen und dem Ende der römischen Verwaltung im fünften Jahrhundert vermischten sich eindringende germanische Stämme mit Restgruppen von Kelten und Romanen. Daraus bildete sieh nach heutiger These der bajuwarische Volksstamm.

Bronzezeit (1800 bis 1250 vor Christus)

Während der Bronzezeit führte durch das Inntal einer der wichtigsten Handelswege. Die begehrten Kupfererze von der Kelchalpe bei Kitzbühel und die Erzvorkommen bei Schwaz wurden bereits bergmännisch, meist im Tagebau, gewonnen, ausgeschmolzen und im Rohzustand, etwa in Form von Kupfer- und Bronze-Ringbarren, abtransportiert. In der Tischoferhöhle bei Kufstein am Beginn des Kaisertales befand sich eine Bronzegießerei der frühen Bronzezeit. Das Material ging von da am Inn entlang weit hinaus ins Land bis nach Wasserburg und Mühldorf.

Das neue Material, aus etwa neunzig Prozent Kupfer und zehn Prozent Zinn, wurde zu Waffen und Werkzeugen verarbeitet, die den Lebensstil der Menschen veränderten. Die Talterrassen und Uferhöhen des Flußlaufes wurden viel begangen. In unruhigen Zeiten wurden Bronzegegenstände vergraben, teils als Opfer dargebracht oder bei der Jagd und bei Waldarbeiten verloren. Sie sind heute Zeugen dieser Kultur.

Urnenfelderzeit (1250 bis 750 vor Christus)

Die Urnenfelderzeit ist benannt nach dem schon am Ende der Bronzezeit beginnenden Beisetzungsbrauch. Die Verstorbenen wurden auf Scheiterhaufen verbrannt, ihre Asche samt Knochenteilen in Tonurnen zusammen mit den Grabbeigaben verwahrt und in großen Friedhöfen beigesetzt.

Die Besiedlung des Inntales verstärkte sich. Im Tiroler Inntal entwickelte sich eine eigenständige Kulturgruppe, die Nordtiroler Urnenfelderkultur. Grund hierfür war die verstärkte Förderung der Kupfererze und ihre Verarbeitung. Friedhöfe und Gräberfelder beweisen eine starke Besiedlung. Der nördlichste dieser Friedhöfe wurde im Degerndorfer Kessel, da wo der Inn die Alpen verlässt, auf der hochwassergeschützten Flintsbacher Talterrasse entdeckt. Da waren Urnengräber, Tonurnen mit Leichenbrand, Schalen und Henkelgefäße, Bronzefibelfragmente, Armringstücke und Gold.

La-Tene-Zeit (500 bis 15 vor Christus)

Um 500v. Chr. begann eine neue Wanderwelle. Im Alpenvorland ließen sich keltische Stämme nieder, unter anderem die Vindeliker. Es entwickelte sich die sogenannte La-Tene-Kultur. Im inneralpinen Bereich, auch im Tiroler Inntal, siedelten die Raeter, wohl unter Einbeziehung der ansässigen Bevölkerung. Hier entwickelte sich die Fritzens-Sanzeno-Kultur mit erstmaliger Verwendung einer Schrift im Zentralalpengebiet. Das Inntal wird mehr und mehr Durchgangsland.
Auffälligste Kennzeichen und Neuerungen der La-Tene-Kultur sind die Verwendung der Töpferscheibe zur Herstellung der verschiedensten Tongefäße, die Beimengung von Graphit zum Ton um die Töpfe feuerfest zu machen, die Prägung von Münzen und die damit verbundene Einführung einer Geldwährung anstelle von Naturaltausch. Voraussetzung hierfür ist die Bildung politischer und wirtschaftlicher Gemeinschaften. Wir reden vom Königreich der Noriker.
Für diese Zeit wissen wir einen Kulturzusammenhang vom Tiroler Inntal im Westen über die Ränder des Berglandes bis hinüber zu Saalach im Osten. Er reichte von den unteren Hängen und Flussufern der Chiemgauer Alpen hinaus bis nach Passau.

Römerzeit (15 vor Christus bis 500 nach Christus)

Im Jahre 15 v. Chr. wurden das nördliche Alpenvorland und das Alpengebiet auf Geheiß des Kaisers Augustus unter Leitung seiner beiden Stiefsöhne Drusus und Tiberius von römischen Truppen besetzt. Sie errichteten die Provinz Raetien. Noricum, das sich noch einige Zeit als mehr oder minder selbständiges Königreich halten konnte, wurde eingegliedert. Die Grenze zwischen den beiden Provinzen bildete der Inn. Die Chiemgauer Alpen liegen ganz im Noricum.

Die Römer errichteten das erste ausgebaute Fernstraßensystem mit Brücken und Straßenstationen. Von besonderer Bedeutung waren die Nord-Süd-Verbindungen von Rom bis zur Provinzgrenze an der Donau. Die erste, die VIA CLAUDIA, ging weit im Westen drüben. Die zweite, etwa 200 Jahre später gebaute Straße, verlief über den Brenner nach Innsbruck-Wilten, überquerte bei Zirl den Inn, um über den Seefelder Sattel Augsburg zu erreichen. Eine dritte führte von Willen durch das Inntal nach PONS AENI bei Rosenheim, wo sie die Fernstraße von IUVAVUM (Salzburg) nach Augusta Vindelicum (Augsburg) kreuzte. An strategisch wichtigen Stellen wie Flussübergängen oder Straßenkreuzungen wurden Kastelle errichtet: z. B. PONS AENI und BOIODURUM (Passau). In ihrem Schutz entstanden römische Siedlungen. Die Siedlung am Innübergang Pons Aeni bei Rosenheim dürfte schon im ersten Jahrhundert n. Chr. als Grenzstation entstanden sein.

An der höchsten Stelle einer Schotterstraße entstand bei
PONS AENI die römische Terra-Sigillatatöpferei von Rosenheim-Westerndorf St. Peter. Sie wurde zur Versorgung der römischen Legionen in den Donauländern im zweiten Jahrhundert n. Chr. gegründet und erlangte im damals wirtschaftlich schwachen Alpenvorland erhebliche Bedeutung. Dank der Lage am Inn und am Kreuzungspunkt der Fernstraßen Salzburg—Augsburg und Brenner— Regensburg wurden die Truppen von Lorch bis Budapest etwa einhundert Jahre lang von hier mit dem rotglänzenden Tafelgeschirr beliefert.

Es gab Großunternehmer mit etlichen Meistern und vielen Hilfskräften. Etwa hundert Töpfer sind namentlich bekannt. Da wurde Gebrauchsgeschirr ohne Verzierung produziert, aber auch noble Ware mit Auflagendekor, Vasen mit Kerbschnitzzier, reliefverzierte Bilderschüsseln, gefirnisste Krüge und Faltenbecher. In der Zier tauchen Krieger mit Lanze und Schwert auf, Gefangene am Marterpfahl, erotische Tänzerinnen, Flötenspieler, Gladiatoren
um Zweikampf und Ringer. Minerva, Venus, Apollo. Faune mit Bocksfüßen, Bacchus, Weinblätter, Trauben. Hirsche, Pferde, Bär, Hase, Pfau und Adler, Löwe und Panther. Die Mythologie lieferte den Formenschatz zur Lebensverzierung. 
Nur wenig nördlich standen ein Kastell und eine Siedlung. Münzfunde und ein spätrömischer Tuffbau lieferten Belege: Skelettgräber, wie wir sie auch in Reichenhall wissen.

Auf dem gegenüberliegenden rechten Innufer, nächst der römischen Innbrücke, stand ein Mithräum. Der Mithraskult war ein Erlöserkult für Männer. Er war in unserem Raum üblich. Auch in Erl und in Höglwörth fanden sich Spuren des Mithraskultes. Händler und Soldaten hatten ihn aus Persien mitgebracht und im gesamten Römerreich verbreitet. Der Sieg des Lichts über das Dunkel, des Guten über das Böse wurde gefeiert: Auferstehung
neues Leben aus dem Blut des getöteten Stieres teils symbolisch mit Brot und Wein, teils blutig beim Taurobolium. Soldatenkultur mischte sich mit norischer Volkskultur innerhalb der Weltkultur des Römerreiches (R. A. Maier).

Ab dem Jahre 402 zogen die Römer nach und nach ab
die große Völkerwanderung hatte begonnen. Die Bevölkerung verarmte, germanische Scharen durchstreiften das Land. Nach wenigen Jahren war die römische Verwaltung zusammengebrochen. Das ansässige Volk, teilweise romanische Christen, war auf sich selbst angewiesen. Severin leitete den Abzug der letzten Römer und Christen von Passau nach Mautern, wo er im Jahre 482 verstarb. Das bedeutete das endgültige Ende der Römerherrschaft. In dieser Zeit besiedelten die Bayern das Inntal und legten die Keimzellen der heutigen Dörfer, Märkte und Städte bis weit ins Alpengebiet hinein.

Die Baiern

Die Baiern als Volksstamm tauchen erstmals unter diesem Namen um 550 während der Völkerwanderungszeit auf. Ob die Bajuwaren aus Behaim (Böhmen) zugewandert sind oder sich aus einer Mischung von Kelten, Romanen und Germanen gebildet haben, weiß man nicht genau. Fest stehen nur der Name (den man übrigens erst seit 200 Jahren mit y schreibt) und die Wesensart: Ein Stamm, konservativ im beharrenden, bewahrenden Sinn, der sich stets gegen Veränderungen und Bevormundung von außen gewehrt hat, was ihn in den Augen seiner Nachbarn oft als widerspenstig erscheinen ließ.

Dieser Wesenszug zieht sich wie ein roter Faden durch 1200 Jahre bayerischer Politik: Vom Agilolfingerherzog Tassilo III., der 763 in den aquitanischen Kriegen seines Kaisers wenig Sinn sah und deshalb mitsamt dem bayerischen Heer schnurstracks heimwärts zog. bis zu den Attacken des inzwischen verstorbenen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß gegen zuviel Zentralgewalt und Vorschriften in Bonn.

Weltpolitik oder Eroberungspolitik wurde in Altbayern kaum gemacht, und wenn, wie unter Kaiser Ludwig dem Bayern, verlor man schnell wieder alles. Meist war das Land Spielball fremder Interessen. Mitunter brachte das sogar Vorteile. Etwa im frühen Mittelalter, als das Land im Schutz und Schatten des Frankenreiches, später des Heiligen Römischen Reiches, recht gut gedieh. Als Kurfürst Max Emanuel im Barock diese Situation zu eigener Großmachtpolitik nützen wollte, scheiterte er aber schmählich. Der Kaiserruhm seines Sohnes, Karls VII., stand auf tönernen Füßen. Andererseits rettete nach dem Erbfolgekrieg von 1778/79, als Habsburg das Innviertel vereinnahmt hatte und die Hand auch noch nach Ober- und Niederbayern ausstreckte, der Einspruch Friedrichs des Großen Bayern (wenn auch aus eigennützigen Motiven). Schließlich kam Bayern dank seiner traditionell frankophilen Einstellung auch halbwegs glimpflich durch die Kriegswirren der napoleonischen Zeit.

Frankreich und frühes Mittelalter

Im 8. Jahrhundert kam das Gebiet unter Einfluss und Schutz des fränkischen Reichs der Karolinger. Die drei fränkischen Bischöfe Emmeram, Korbinian und Rupert hatten schon früher viel für die Verbreitung des Christentums im südlichen Bayern getan und gelten als treibende Kräfte zur Gründung der Klöster Tegernsee, Benediktbeuern, Polling und Wessobrunn.

Wenig später folgten die ersten Bistümer in Freising, Salzburg, Passau, Regensburg und Eichstätt. Danach entstanden weitere Klöster in rascher Folge: Frauen- und Herrenchiemsee, Weltenburg, Schlehdorf, Schliersee, Schäftlarn, Gars, Au und viele andere. Um 800 bestanden in Altbaiern bereits über 50 Klöster, die fast das gesamte urbar gemachte Land besaßen, betreuten und beherrschten. Mit ihren Schulen, Werk- und Lehrstätten legten sie den Grund zu Kultur und Zivilisation. Übrigens entstand auch die Stadt München auf klösterlichem Besitz:

Das Münchner Kindl in ihrem Wappen stellt einen stilisierten Mönch dar.

Die Wittelsbacher

Dem Frankenreich der Karolinger, dessen deutsche Linie 911 ausgestorben war, folgten turbulente Jahrzehnte mit Kriegen und politischen Wechselfällen. In deren Verlauf erreichte Baiern kurz vor der Jahrtausendwende sogar seine flächenmäßig größte Ausdehnung: Es erstreckte sich von Eger und Main bis zum Gardasee und zur Adria und vom Lech bis zum Plattensee und nach Agram (Zagreb). Im Jahr 1070 wurden die Welfen Herrscher über Baiern. Ihr berühmtester Spross war Heinrich der Löwe, der 1158 München gegründet hat, doch bald danach, weil zu selbstherrlich, vom Kaiser entmachtet wurde.

Ein Markstein in Bayerns Geschichte ist das Jahr 1180. Kaiser Friedrich 1. Barbarossa übertrug dem Wittelsbacher Otto 1. das baierische Herzogtum. Fortan gestaltete und lenkte das Haus Wittelsbach bis 1918, somit fast 750 Jahre lang, die Geschicke Bayerns. Zunächst als Herzogtum, ab 1623 als Kurfürstentum, ab 1806 als Königreich. Mit kluger Politik konnten sie den bayerischen Kernstaat durch alle Kriege, Wirrnisse und politischen Verschiebungen erhalten und steuern. Immerhin fielen in ihre Regierungszeit so schwerwiegende Ereignisse wie der Dreißigjährige Krieg, die Bauernaufstände, die Konfessionskämpfe und die Eroberungsfeldzüge Napoleons.

Es wäre ermüdend, die Geschichte der Wittelsbacher und damit Altbayerns hier auszubreiten, dafür seien einige der markantesten Persönlichkeiten aufgezählt: Ludwig der Bayer (1283—1347), Herzog von Bayern, deutscher König und Kaiser, formte Bayern zur Großmacht, führte das Stadt- und Landrecht ein. Herzog Albrecht IV., der Weise (1447—1508), eine gelehrte und staatsmännisch kluge Herrscherpersönlichkeit, schuf das Staatskirchentum und die Unteilbarkeit der baierischen Fürstentümer. Kurfürst Maximilian 1. (1573—1651), bis 1623 Herzog, einer der bedeutendsten Regenten, souverän, nüchtern und reformfreudig; führte Baiern durch den Dreißigjährigen Krieg. Kurfürst Ferdinand Maria (1636—1679), ein kunstsinniger Herrscher mit französischer Lebensart, Freund und Förderer des Bauernstandes; verhalf dem Barockstil zum Durchbruch, ließ Theatinerkirche und Schloß Nymphenburg erbauen. Max Emanuel, genannt der »Blaue Kurfürst« (1662—1726), ein Kriegsheld und Abenteurer, der Bayern mit seinen Feldzügen und politischen Kapriolen an den Rand des Ruins trieb. Für seine Großmachtpolitik hätte er auch Bayern aufgegeben. Max 1. Joseph (1756—1825), aus Zweibrücken, stieg 1806 zum bayerischen König auf, festigte das zersplitterte Land, regierte mit Hilfe seines Ministers Graf von Montgelas umsichtig, souverän und politisch klug. Ludwig 1., König von Bayern (1786—1868), schuf das klassizistische Stadtbild Münchens mit Ludwigstraße und Königsplatz, formte seine Residenz zur Stadt der Künste und Wissenschaften. Ludwig II., König von Bayern von 1864 bis 1886, vernachlässigte nach dem gegen die Preußen verlorenen Krieg 1870/71 sein Regentenamt, um sich ganz seinen eigenwilligen künstlerischen Träumen hinzugeben: Dem Bau der Königsschlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof.

Oberbayern im 20. Jahrhundert

Als geographisch-politischer Begriff, nämlich als bayerischer Regierungsbezirk, entstand Oberbayern erst 1838; seither haben sich seine Grenzen noch mehrmals verändert. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Erlöschen der Monarchie wird Bayern 1919 ein Freistaat, verliert aber 1933 alle Hoheitsrechte an das Dritte Reich.

1936 werden in Garmisch-Partenkirchen die 1V. Olympischen Winterspiele ausgerichtet. Während des Zweiten Weltkriegs hat München schwer unter Bombenangriffen zu leiden: Man beklagt über 6600 Tote; 45 Prozent der Bausubstanz sind zerstört.

In der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts erfährt Oberbayern einen erstaunlichen Aufstieg. Das Land wird zur beliebtesten deutschen Ferienlandschaft, München zum gesellschaftlichen Mittelpunkt, zur Hauptstadt des deutschen Verlagswesens, zur weithin gefragten Messe-, Mode- und Einkaufsstadt. 1972 werden hier die XX. Olympischen Sommerspiele veranstaltet.

Zudem entwickelt sich der Raum München-Oberbayern, von der Öffentlichkeit eher unbemerkt, zum internationalen Wirtschafts- und Industriezentrum; zur modernen High Tech-Region«, die sich nicht mit Fabrikschloten, Hochöfen und Fördertürmen präsentiert, sondern als »sanfte« Industrie im Verborgenen arbeitet. Auf den Gebieten von Mikroelektronik, Raumfahrt, Kernfusion, Flugzeugbau, Astrophysik, Regel-, Mess- und Steuertechnik wurde sie mit Namen wie Max-Planck-Institut, Messerschmitt-Bölkow-Blohm, Siemens, BMW,
MTL Krauss-Maffei, VW-Audi und Wacker-Cemie in aller Welt zum Begriff für zukunftsorientierte Technologie.



Frühzeit - Tabelle

Frühzeit - Tabelle

Die Römer im Bergland

Römerkarte

Ausgrabungen

Ausgrabungen erinnern an Seebrucks Römervergangenheit

Ein stolzer Gamsbartträger

Das Bayerische Volk...

Die Bayern

...liebt die Gemütlichkeit...

Biergarten

...und feiert gerne seine Feste.

Georgiritt in Traunstein in Chiemgauer Tracht

 

Geschmücktes Pferd an Leonhardi

Priener Tracht

Olympia 1972 in München

Olympiade 1972 in München

 

 

 

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Stand: 26. September 2002